Manfred Lütz sieht im verstorbenen Papst einen genialen Denker, der in der Öffentlichkeit oft falsch dargestellt wurde. Seine Erinnerungen teilt er in einem Exklusivbeitrag für die „Tagespost“.

"Mut zur Weite der Vernunft, nicht Absage an ihre Größe"

Religionsphilosophin Gerl-Falkovitz über das Verhältnis von Vernunft und Glaube bei Joseph Ratzinger.

Joseph Ratzinger habe „Einfachheit mit Tiefe“ verbunden und „brachte Vernunft und Glaube in einen überzeugenden Einklang“, so der Bestseller-Autor.

Man dürfe die „subtilen Strategien des politischen Islam“ nicht unterschätzen meint die „Tagespost“-Kolumnistin Ute Cohen. Anlass ist ein umstrittenes Interview des Schriftstellers.

Die Silvesterkrawalle in vielen deutschen Großstädten sind unerträglich. Auch weil sie das Vertrauen der rechtstreuen Bürger in unser System erschüttern.

Benedikt habe schon in seiner Freiburger Rede in der Kirche als Organisation die Gefahr der Selbstverschließung erkannt, schreibt der Münchner Theologe Andreas Wollbold.

Der Emeritus habe eine grundlegende Entscheidung formuliert: Ist die Kirche der Überlieferung verpflichtet oder kann sie immer neue Quellen der Offenbarung entdecken?

Jeder muss sich entscheiden: Nach dem Urbild Gottes zu leben oder sich von der Wahrheit und dem Guten abzuwenden. Dafür muss er dann aber auch die Verantwortung
übernehmen.
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