Um acht Uhr morgens, nach zehn Stunden Schlussplenum, brach in Jerewan Jubel aus. Fast 200 Staaten halten am Weltnaturabkommen fest und wollen die Zerstörung der Natur bis 2030 stoppen.
Nötig ist das: Bei 22 der 23 Ziele liegt die Welt laut UN-Fortschrittsbericht zurück. Der neue Jerewan-Pfad setzt vier Schwerpunkte: naturschädliche Subventionen abbauen, Entwicklungsländer stärker unterstützen, nationale Haushalte am Abkommen ausrichten und die Umsetzung enger überwachen.
Der größte Hebel liegt beim Geld. Rund 2,4 Billionen Dollar öffentliches Geld fließen laut UN jedes Jahr in Tätigkeiten, die der Natur schaden, von Agrarhilfen bis zu verbilligtem Öl und Gas. Kolumbien und Finnland führen eine Koalition an, die das ändern will. Neue Zusagen für den Naturschutz: fast zwei Milliarden Dollar.
Gebremst haben laut Guardian Argentinien, Saudi-Arabien und Russland. Bundesumweltminister Carsten Schneider will Schutzgebiete an Land und auf See weiter ausbauen.
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Ergebnisse der Weltnaturkonferenz: Plan bis 2030
Weltnaturkonferenz in Jerewan: Staaten wollen schädliche Subventionen abbauen. Neue Zusagen: fast zwei Milliarden Dollar.Martin Jendrischik (Cleanthinking.de - Sauber in die Zukunft)